Der neue Google Leistungsplaner – Verwendung und Tipps


Der neue Google Leistungsplaner Verwendung-und-Tipps

Seit Mai 2019 steht Google Ads Werbetreibenden der neue Leistungsplaner zur Verfügung. Der Leistungsplaner ergänzt damit die bereits vorhandenen Planungstools Keyword-Planer, Reichweiten-Planer sowie die Anzeigenvorschau- und Diagnose. Der Google-Leistungsplaner ist ein Tool, welches Leistungsvorhersagen für Google Ads Kampagnen trifft, um unter anderem den Einfluss von Budgetänderungen im Voraus zu ermitteln. Das Tool zeigt außerdem prognostizierte Entwicklungen von Kampagnen auf und kann dadurch helfen die Leistung in Zukunft besser einzuschätzen. Zusätzlich wird die Option geboten durch ein paar Klicks vorgeschlagene Gebote und Prognosen direkt auf die eigenen Kampagnen anzuwenden. In diesem Artikel haben wir eine kleine Anleitung für die optimale Anwendung des Planers erstellt und geben außerdem eine erste Einschätzung zum Leistungsplaner.

Voraussetzungen für die Nutzung des Leistungsplaners

Um auf den Leistungsplaner zugreifen zu können, muss zunächst ein Zugang zu Google Ads vorhanden sein. Außerdem müssen folgende Voraussetzungen für die aktive Nutzung des Tools erfüllt werden:

  • Kampagnen müssen seit 72 Stunden aktiviert sein
  • Sie müssen mindestens 3 Klicks und 1 Conversion in den letzten 7 Tagen erzielt haben
  • Sie müssen die Gebotsstrategie “manueller CPC”, “erweiterter CPC”, “CPA”, “Klicks maximieren” oder “Conversions maximieren” hinterlegt haben

Wenn Ihre Kampagnen diese Vorgaben erfüllen, können Sie direkt starten.

Erste Schritte mit dem Leistungsplaner

Als erstes wählen Sie die Kampagne aus, für die Sie Prognosen sehen möchten. Im nächsten Schritt können Sie den Prognosezeitraum und einen Messwert auswählen. Der Messwert zeigt dann ganz deutlich die Veränderung an, die eine Änderung des Budgets zur Folge haben könnte. Bei Auswahl des Messwerts “Conversions” kann man zum Beispiel sehen, wie sich die Anzahl der Conversions bei einem alternativen Budget ändern könnten. Optional können Sie außerdem ein Ziel hinterlegen. Derzeit stehen als Ziele Conversions, Ausgaben und durchschnittlicher CPA zur Auswahl, die Sie mit einer festen Größe, wie zum Beispiel der Anzahl 100, festlegen können. Die Auswahl eines Ziels gibt Ihnen die Möglichkeit zu sehen, mit welchen Ausgaben Sie Ihr gesetztes Ziel in einem Zeitraum voraussichtlich erreichen.

Erstellung eines Plans

Google Leistungsplaner Start

Mit einem Klick auf das blaue Kreissymbol mit dem Pluszeichen in der Mitte, können Sie einen neuen Plan erstellen.

Wählen Sie dazu zunächst die Kampagne aus, für die Sie Veränderungen vorhersehen möchten. Tragen Sie anschließend, wie im folgenden Screenshot zu sehen, den Prognosezeitraum, den Messwert und optional ein Ziel ein.

Google Leistungsplaner Budgetprognose

Nachdem Sie einen Plan erstellt haben, erhalten Sie die abgebildete Darstellung. Diese zeigt, dass Sie das Ziel “100 Conversions” im festgelegten Zeitraum erreichen könnten, wenn Sie 6.320€ ausgeben. Dieses Ziel würden Sie zu einem durchschnittlichen CPA (Cost-per-Acquisition) von 63,18€ erreichen. Die Kosten für mehr oder weniger Conversions können einfach durch Verschiebung des blauen Punktes angepasst werden.

Die Vergleichsübersicht des Google Leistungsplaners

In der Vergleichsübersicht werden die momentanen Ausgaben und Conversions mit den optimierten Vorgaben verglichen, um eine einfache, schnelle Übersicht zu gewährleisten.

Der neue Google Leistungsplaner

Fazit zum Google Leistungsplaner

Der Leistungsplaner berücksichtigt bei seinen Prognosen Millionen von Suchanfragen und arbeitet mit Machine Learning, um möglichst akkurate Voraussagen treffen zu können. Durch die Nutzung des Planers stehen Werbetreibenden deutlich mehr Daten zur Verfügung, als bei selbstständigen Prognosen, die aus den eigenen Zahlen gewonnen werden können. Zusätzlich wird Rücksicht auf saisonale Schwankungen und Feiertage genommen. Das sind alles Fakten, die für das Tool sprechen, dennoch sollte man sich nicht ausschließlich auf den Planer verlassen, sondern auch eigene, individuelle Entscheidungskriterien in die Etatplanung einfließen lassen.

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